Offene Fragen
Haensch, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die Thematik der Synkopen, die als kurzzeitiger Bewusstseinsverlust definiert sind. Etwa jeder Dritte erlebt eine Synkope, wobei sie von anderen Ursachen wie Hirnstammischämien oder epileptischen Anfällen abgegrenzt werden müssen. Es wird zwischen neurogenen und kardiogenen Synkopen unterschieden, wobei die Einteilung in „neurologische“ und „psychovegetative“ Synkopen als unzureichend kritisiert wird. Eine klare Terminologie ist notwendig, um eine pathophysiologisch orientierte Diagnostik zu ermöglichen. Die Basisdiagnostik umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung,