CareLit Fachartikel

Medikalisierung und Krankheitsidentität

Wehling, P.; Viehöver, W.; Gündel, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 18 · S. 1 bis 1

Dokument
387201
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Wehling, P.; Viehöver, W.; Gündel, H.
Ausgabe
Heft 18 / 2012
Jahrgang 44
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Text behandelt die Konzepte der Medikalisierung und Krankheitsidentität im Kontext der Modediagnose Burn-out. Medikalisierung beschreibt den Prozess, bei dem gesellschaftliche Phänomene, die zuvor nicht als medizinisch relevant galten, nun medizinisch definiert und behandelt werden. Neuere Analysen zeigen, dass nichtärztliche gesellschaftliche Bereiche dabei eine zunehmend wichtige Rolle spielen, während Ärzte oft ambivalent auf diese Ausweitung reagieren. Das Konzept der Krankheitsidentität verdeutlicht, wie individuelle Erfahrungen und öffentliche, medienvermittelte Deutungen von

Schlagworte

Medikalisierung Krankheitsidentität Burn-out gesellschaftliche Faktoren medizinische Relevanz nichtärztliche Bereiche Ärzteschaft Krankheits-Narrativ Medicalization Illness Identity Burnout Syndrome Social Factors Health Care Media Deutsches Ärzteblatt