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Menopause lässt Prävalenz ansteigen

Wenderlein, J.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 5 · S. 1 bis 1

Dokument
388061
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Wenderlein, J.M.
Ausgabe
Heft 5 / 2012
Jahrgang 44
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die S-3 Leitlinien zur Behandlung von Harnwegsinfektionen (HWI) betonen den rationalen Einsatz antimikrobieller Arzneimittel, erwähnen jedoch nicht den lokalen Einsatz von Östriol. Dieses schwach wirksame Metabolit von Östradiol hat eine um den Faktor 7 kürzere Rezeptorbindungszeit, was es zu einer sicheren Option macht, da es weder Krebs- noch Thromboserisiken birgt. Die fehlende Berücksichtigung von Östriol in den Leitlinien könnte darauf hinweisen, dass potenzielle Vorteile in der Behandlung von menopausalen Beschwerden nicht ausreichend gewürdigt werden.

Schlagworte

Menopause Prävalenz antimikrobielle Arzneimittel Östriol lokal-vaginal Östradiol Rezeptorbindungszeit Krebsrisiko Thromboserisiko Antimicrobial Agents Estriol Estradiol Receptors Estrogen Neoplasms Deutsches Ärzteblatt