CareLit Fachartikel
Menopause lässt Prävalenz ansteigen
Wenderlein, J.M. · Deutsches Ärzteblatt · 2012 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Dokument
388061
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die S-3 Leitlinien zur Behandlung von Harnwegsinfektionen (HWI) betonen den rationalen Einsatz antimikrobieller Arzneimittel, erwähnen jedoch nicht den lokalen Einsatz von Östriol. Dieses schwach wirksame Metabolit von Östradiol hat eine um den Faktor 7 kürzere Rezeptorbindungszeit, was es zu einer sicheren Option macht, da es weder Krebs- noch Thromboserisiken birgt. Die fehlende Berücksichtigung von Östriol in den Leitlinien könnte darauf hinweisen, dass potenzielle Vorteile in der Behandlung von menopausalen Beschwerden nicht ausreichend gewürdigt werden.
Schlagworte
Menopause
Prävalenz
antimikrobielle Arzneimittel
Östriol
lokal-vaginal
Östradiol
Rezeptorbindungszeit
Krebsrisiko
Thromboserisiko
Antimicrobial Agents
Estriol
Estradiol
Receptors
Estrogen
Neoplasms
Deutsches Ärzteblatt