Unvoreingenommene Herangehensweise notwendig
Szecsenyi, J. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 42 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Linder et al. behaupten, mit einem intelligenten Kontrollgruppendesign Selektionseffekte auszuschließen. Dies erfordert jedoch eine unvoreingenommene Herangehensweise, da unzureichende Kriterien zur Patientenauswahl die Ergebnisse beeinflussen können. Kritisch wird angemerkt, dass relevante Komorbiditäten wie koronare Herzerkrankungen und Bluthochdruck nicht berücksichtigt wurden. Zudem wird die Einbeziehung von Patienten, die nur kurz im DMP eingeschrieben waren, hinterfragt. Die Kritik an der ELSID-Studie als mangelhaft wird als unbegründet angesehen, da diese eine umfassendere