Schlusswort
Trappe, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Prävention des plötzlichen Herztodes durch implantierbare Defibrillatoren (ICD) ist seit über 25 Jahren etabliert. Angesichts der alternden Bevölkerung und der erweiterten Anwendung von ICD- und Resynchronisationstherapien stellen sich Fragen zur Lebensqualität und Handhabung dieser Geräte am Lebensende. Wiederholte Schockabgaben können für Sterbende und Angehörige traumatisierend sein. Eine Deaktivierung des ICDs kann in der finalen Phase sinnvoll sein, da repetitive Schocks wahrscheinlich sind. Eine Studie von Goldstein et al. zeigt, dass nur 27 % der Ärzte die Deaktivierung mit den