Schlusswort
Regitz-Zagrosek, V. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 37 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Studie von Schaefer et al. (2006) wurde eine Embryopathie-Rate von 0,7 % bei der Anwendung von Phenprocoumon festgestellt. Ein Risiko für Embryopathien trat nur auf, wenn orale Antikoagulanzien (OAC) nach der 8. Schwangerschaftswoche (SSW) verabreicht wurden. Bei einer Einnahme vor der 8. SSW bestand kein Risiko für Embryopathien, jedoch war das Risiko für Fehlgeburten dreimal erhöht im Vergleich zu Frauen ohne OAC-Einnahme (24 % gegenüber 9 %). Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung des Zeitpunkts der OAC-Gabe während der Schwangerschaft für die Risiken von Embryopathien und