Assoziationsstudien fehlt oft Plausibilität
Koch, C.A.; Ullah, M.I. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 18 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Assoziationsstudien zu Vitamin D und verschiedenen Erkrankungen, wie Krebs, Bluthochdruck und metabolischem Syndrom, leiden oft an einem Mangel an plausibler mechanistischer Erklärung. Historisch gesehen waren Rachitis und Osteomalazie vor der Vitamin-D-Fortifizierung in den 1930er Jahren in den USA verbreitet, während Adipositas und bestimmte Krebsarten weniger häufig diagnostiziert wurden. Heute sind Adipositas und Vitamin-D-Mangel epidemisch, wobei Vitamin D im Fettgewebe gespeichert wird, was zu niedrigeren Serumspiegeln führt. Die Knochendichte von Adipösen bleibt meist normal. In