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Wann kommt es zu Dauerschäden?

Prange, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 9 · S. 1 bis 1

Dokument
390894
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Prange, H.
Ausgabe
Heft 9 / 2011
Jahrgang 43
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Allelvariante ε4 des Apolipoproteins E (APOE) spielt eine bedeutende Rolle bei der Einschätzung des Risikos für Dauerschäden nach Hirnverletzungen. Eine Studie von Jordan et al. (1997) an Boxsportlern zeigte ein erhöhtes Risiko für Enzephalopathie bei Trägern des APOE ε4 Merkmals. Weitere Untersuchungen an Unfallopfern bestätigten, dass die Prognose von Hirnverletzungen ungünstiger ist, wenn der APOE ε4-Genotyp vorhanden ist. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung genetischer Faktoren für die Schwere und den Verlauf von Hirnverletzungen.

Schlagworte

APOE Allelvariante Enzephalopathie Boxsportler Hirnverletzungen Genotyp Prognose Unfallopfer Apolipoprotein E Encephalopathy Brain Injuries Genetic Predisposition to Disease Risk Factors Sports Deutsches Ärzteblatt