CareLit Fachartikel
Wann kommt es zu Dauerschäden?
Prange, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2011 · Heft 9 · S. 1 bis 1
Dokument
390894
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Allelvariante ε4 des Apolipoproteins E (APOE) spielt eine bedeutende Rolle bei der Einschätzung des Risikos für Dauerschäden nach Hirnverletzungen. Eine Studie von Jordan et al. (1997) an Boxsportlern zeigte ein erhöhtes Risiko für Enzephalopathie bei Trägern des APOE ε4 Merkmals. Weitere Untersuchungen an Unfallopfern bestätigten, dass die Prognose von Hirnverletzungen ungünstiger ist, wenn der APOE ε4-Genotyp vorhanden ist. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung genetischer Faktoren für die Schwere und den Verlauf von Hirnverletzungen.
Schlagworte
APOE
Allelvariante
Enzephalopathie
Boxsportler
Hirnverletzungen
Genotyp
Prognose
Unfallopfer
Apolipoprotein E
Encephalopathy
Brain Injuries
Genetic Predisposition to Disease
Risk Factors
Sports
Deutsches Ärzteblatt