Die idiopathische Skoliose
Trobisch, P.; Suess, O.; Schwab, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Skoliose ist eine dreidimensionale Achsabweichung der Wirbelsäule. Für die Diagnose maßgebend ist eine Krümmung der Wirbelsäule in der Frontalebene von mindestens 10 Grad. Von der idiopathischen Skoliose spricht man, wenn keine pathognomischen Faktoren identifiziert werden können. Methoden: Selektive Literaturrecherche und Berücksichtigung nationaler und internationaler Empfehlungen. Ergebnisse: Skoliose betrifft ab dem Schulkindesalter vorwiegend Mädchen. Während die Prävalenz bei Jugendlichen noch bei etwa 1 – 2 % liegt, ist bei über 60-jährigen bereits mehr als jeder Zweite betroffen. Das the…