CareLit Fachartikel

Lokale Östrioltherapie

Wenderlein, M. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 47 · S. 1 bis 1

Dokument
391743
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Wenderlein, M.
Ausgabe
Heft 47 / 2010
Jahrgang 42
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die lokale Östrioltherapie bietet betroffenen Frauen mit Harninkontinenz, insbesondere bei überaktiver Blase, eine individuelle Behandlungsoption. Östriol, ein Metabolit von Östradiol, wird vaginal in einer Dosierung von 0,5 mg pro Tag angewendet. Aufgrund seiner kurzen Bindungszeit am Östrogenrezeptor (ein bis vier Stunden) ist kein Gestagenzusatz erforderlich, im Gegensatz zu Östradiol, das länger bindet (sechs bis 24 Stunden). Dies reduziert das Risiko von Thromboembolien und zeigt in skandinavischen Studien keine erhöhte Inzidenz von Brustkrebs. Die Therapie stellt somit eine sichere und

Schlagworte

Östrioltherapie Harninkontinenz überaktive Blase individuelle Behandlung vaginal Östrogenrezeptor Thromboembolie Brustkrebs Metabolit Gestagenzusatz Estriol Urinary Incontinence Overactive Bladder Estrogen Receptors Thromboembolism Breast Neoplasms