Radonbalneologie
Schlarb, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Radonbalneologie befasst sich mit der therapeutischen Nutzung von radonhaltigem Wasser. Ein Heilwasser wird als radonhaltig angesehen, wenn die Radonkonzentration 18 Nanocurie erreicht. In Kurorten war man bei der Inhalation mit einer Luftkonzentration von etwa 5 Nanocurie pro Liter zufrieden. Um diese Konzentration zu erreichen, wurde das natürliche Quellwasser durch Ausgasung aufbereitet, insbesondere in Kuren unter Plexiglashauben. Die Hauptindikation für radonhaltige Anwendungen sind rheumatische Erkrankungen, bei denen die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften von