CareLit Fachartikel
Ergebnisse manipulierbar
Reimann, P. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Dokument
392638
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Autor diskutiert die Placebowirkung in Studien und sieht sie als Indikator für die Regulationsfähigkeit oder Selbstheilungskräfte der Probanden. Er argumentiert, dass die variierenden Placebowirkungen von 7 bis 49 % nicht nur durch Regression zur Mitte oder Spontanverlauf erklärt werden können. Vielmehr spielen auch die unterschiedlichen Regulationsfähigkeiten der Patienten eine Rolle, die in die Placebogruppe gelangen. Diese Perspektive legt nahe, dass die Placebowirkung stark von den individuellen Eigenschaften der Teilnehmer abhängt und somit manipulierbar sein könnte.
Schlagworte
Placebowirkung
Selbstheilungskräfte
Regulationsfähigkeit
Probanden
Patientenkollektiv
Spontanverlauf
Regression zur Mitte
Placebo Effect
Self-Healing
Patient Selection
Regression Analysis
Spontaneous Remission
Clinical Trials
Deutsches Ärzteblatt