CareLit Fachartikel

Ergebnisse manipulierbar

Reimann, P. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 33 · S. 1 bis 1

Dokument
392638
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Reimann, P.
Ausgabe
Heft 33 / 2010
Jahrgang 42
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Autor diskutiert die Placebowirkung in Studien und sieht sie als Indikator für die Regulationsfähigkeit oder Selbstheilungskräfte der Probanden. Er argumentiert, dass die variierenden Placebowirkungen von 7 bis 49 % nicht nur durch Regression zur Mitte oder Spontanverlauf erklärt werden können. Vielmehr spielen auch die unterschiedlichen Regulationsfähigkeiten der Patienten eine Rolle, die in die Placebogruppe gelangen. Diese Perspektive legt nahe, dass die Placebowirkung stark von den individuellen Eigenschaften der Teilnehmer abhängt und somit manipulierbar sein könnte.

Schlagworte

Placebowirkung Selbstheilungskräfte Regulationsfähigkeit Probanden Patientenkollektiv Spontanverlauf Regression zur Mitte Placebo Effect Self-Healing Patient Selection Regression Analysis Spontaneous Remission Clinical Trials Deutsches Ärzteblatt