Inkontinenz
Rübben, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 24 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Inkontinenz wird als die Unfähigkeit definiert, Blasen- oder Darminhalt zu speichern und selbst zu entleeren. Diese Fähigkeit ist nicht angeboren, sondern muss in den ersten Lebensjahren erlernt werden. Der Verlust der Kontinenz kann für Betroffene erhebliche psychosoziale Folgen haben, da er häufig mit Stigmatisierung einhergeht. Dies führt nicht selten zu sozialem Rückzug und Isolation, was die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. Die Thematik erfordert daher ein sensibles Verständnis und Unterstützung für die Betroffenen, um deren Integration in die Gesellschaft zu