Isolierte Noncompaction-Kardiomyopathie
Engberding, R.; Stöllberger, C.; Ong, P.; Yelbuz, T.M.; Gerecke, B.J.; Breithardt, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Isolierte Noncompaction-Kardiomyopathie (NCCM) wurde erstmals 1984 beschrieben. Sie gewinnt heute als primäre genetische Kardiomyopathie zunehmende Bedeutung. Methoden: Anhand eigener Erfahrungen und selektiver Literaturrecherchen in der Datenbank Medline werden Epidemiologie, Pathogenese, Pathophysiologie, Symptomatik, Diagnostik, Therapie und Prognose dargestellt. Ergebnisse: Pathogenetisch wird bei der NCCM eine genetisch bedingte Störung im myokardialen Verdichtungsprozess der embryonalen endomyokardialen Morphogenese angenommen. Weitere kardiale Anomalien sind nicht vorhanden. Bisher gilt f…