Differenzialdiagnostik und Früherkennung hereditärer gastrointestinaler Polyposis-Syndrome
Aretz, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Erbliche gastrointestinale Polyposis-Syndrome sind für etwa ein Prozent aller Fälle von Dickdarmkrebs verantwortlich, daneben besteht ein breites Spektrum extrakolonischer Tumoren. Die frühe Erkennung und korrekte Einordnung ist wichtig, da effektive Methoden der Vorsorge und Therapie für Betroffene und Risikopersonen bestehen. Methoden: Übersichtsarbeit auf der Basis einer selektiven Literaturrecherche, eigener Arbeiten sowie evidenzbasierter Leitlinien und Empfehlungen. Ergebnisse und Schlussfolgerung: Die initiale Verdachtsdiagnose basiert auf dem endoskopischen Befund und der Polypenhistologie.…