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Anton Tschechow (1860 – 1904): Kürze ist die Schwester des Talents

Goddemeier, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2010 · Heft 6 · S. 231

Dokument
394294
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Goddemeier, C.
Ausgabe
Heft 6 / 2010
Jahrgang 42
Seiten
231
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

A nton Tschechows Werk lässt sich im Unterschied zu dem des älteren Fjodor Dostojewski nicht parteilich und weltanschaulich vereinnahmen. Denn er war kein „engagierter“ Autor; sein Werk wartet nicht mit Gedanken, Ideen und Lebensweisheiten auf, sondern empfiehlt seinen Lesern den schlichten Menschenverstand und dessen Gebrauch. „Ich bin kein Liberaler, kein Konservativer, kein Reformer, kein Mönch, kein Indifferenzler. Ich möchte ein freier Künstler sein und weiter nichts“, schrieb er.

Schlagworte

Anton Tschechow Literatur Medizin Tuberkulose soziale Ordnung Kurzgeschichten Theater Dialog apolitisch Gleichgültigkeit Einfluss Dreyfus-Affäre Literature Tuberculosis Social Class Medical Education