Die intermittierende Kompression zur Therapie des Ödems
Jünger, M. · Klinik Magazin, Burweg-Bossel · 1996 · Heft 11 · S. 14 bis 16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die intermittierende Kompressionstherapie verbessert den venösen Rückstrom aus der Extremität zum Körperstamm, indem die venöse Kapazität reduziert und venöse Refluxe ausgeschaltet werden. Die systemische fibrinolytische Aktivität wird gleichzeitig erhöht. Der Lymphabtransport profiliert bei Patienten mit chronisch venöser Insuffizienz und bei leichteren und mittelschweren Formen des Lymphödems nachweislich. Die Verbesserung des venösen und lymphatischen Abstromes entstaut die Haut, so das der kutane nutritive Blutfluß und damit der transkutane Sauerstoffpartialdruck ansteigt.