Therapie der sekundären Hämochromatose
Gattermann, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 30 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Sekundäre Hämochromatosen beruhen auf einer angeborenen oder erworbenen Anämie, sodass Aderlässe zur Behandlung der Eisenüberladung nicht geeignet sind. Stattdessen steht die gezielte Ausscheidung durch Eisenchelatoren im Vordergrund. Methoden: Übersichtsarbeit auf der Basis einer selektiven Literaturaufarbeitung. Ergebnisse: Bei sekundärer Hämochromatose ist die zugrundeliegende Erkrankung (zum Beispiel Thalassämie) durch ineffektive Erythropoese gekennzeichnet. Diese führt zu gesteigerter Eisenresorption im Duodenum. Außerdem sind die Patienten meist chronisch transfusionsbedürftig und erhalten mi…