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Entzugszeichen und Abhängigkeitssyndrom nach „Spice Gold“-Konsum

Zimmermann, U.S.; Winkelmann, P.R.; Pilhatsch, M.; Nees, J.A.; Spanagel, R.; Schulz, K. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 27 · S. 1 bis 1

Dokument
396089
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Zimmermann, U.S.; Winkelmann, P.R.; Pilhatsch, M.; Nees, J.A.; Spanagel, R.; Schulz, K.
Ausgabe
Heft 27 / 2009
Jahrgang 41
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Hintergrund: Bis Januar 2009 wurden in Deutschland „Spice“ und andere Pflanzenmischungen verkauft, die Cannabis-ähnliche Effekte bewirken sollten, ohne Cannabinoide zu enthalten. Nachdem man eine undeklarierte Beimischung synthetischer cannabinomimetischer Substanzen entdeckte, wurden diese Produkte dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Die Autoren beschreiben körperliche Entzugszeichen und ein Abhängigkeitssyndrom nach Konsum von „Spice“. Falldarstellung und Verlauf: Ein 20-jähriger Patient rauchte seit 8 Monaten täglich „Spice Gold“. Er entwickelte eine Toleranz und steigerte die Dosis rasch auf 3 g täglich.…

Schlagworte

Spice Gold Entzugszeichen Abhängigkeitssyndrom Drogenverlangen Toleranz synthetische Cannabinomimetika Substance-Related Disorders Cannabinoids Drug Abuse Withdrawal Syndrome Tolerance Designer Drugs Deutsches Ärzteblatt