Morbus Fabry – oft gesehen, selten erkannt
Hoffmann, B.; Mayatepek, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Untersuchungen aus dem Neugeborenenscreening und von Risikogruppen legen für den M. Fabry eine wesentlich höhere Prävalenz nahe als angenommen. Die vielfältige Symptomatik eröffnet ein breites Spektrum an Differenzialdiagnosen und bedingt eine verzögerte Diagnose. Methode: Selektive Literaturrecherche mit besonderer Berücksichtigung von Publikationen mit größeren Patientenpopulationen in Bezug auf Symptomatik, Diagnosesicherung und Therapie. Ergebnisse: Die Zahl der diagnostizierten Patienten in Deutschland liegt weit unter den extrapolierbaren Zahlen, die sich aus den Prävalenzangaben anderer Lände…