CareLit Fachartikel
Interview mit Dr. med. Monika Hauser, Geschäftsführerin der Hilfsorganisation Medica mondiale: „Wir sehen das halb volle Glas“
Korzilius, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Dokument
396915
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
POLITIK Frau Dr. Hauser, Sie haben im vergangenen Herbst für Ihren Einsatz für kriegstraumatisierte Frauen den alternativen Nobelpreis erhalten. Hat das Ihre Arbeit verändert? Hauser: Der Preis hat sehr viel Medienaufmerksamkeit gebracht. Seit letztem Oktober gebe ich fast nonstop Interviews. Diese Aufmerksamkeit ist für uns eine einmalige Chance. Denn unser Thema ist nach wie vor ein Tabu. Man möchte sich mit Kriegsvergewaltigungen und sexueller Gewalt gegen Frauen nicht beschäftigen. Ich
Schlagworte
Frauenrechte
sexuelle Gewalt
Kriegsvergewaltigung
Trauma
Medica mondiale
Afghanistan
Gerechtigkeit
internationale Organisationen
feministische Ansätze
Menschenrechtsarbeit
Tabu
Unterstützung
Violence Against Women
Rape
War Crimes
Women's Rights