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Rekonstruktion des Hymens: Zur Ethik eines tabuisierten Eingriffs

Wild, V.; Poulin, H.; Biller-Andorno, N. · Deutsches Ärzteblatt · 2009 · Heft 8 · S. 1 bis 1

Dokument
397336
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Wild, V.; Poulin, H.; Biller-Andorno, N.
Ausgabe
Heft 8 / 2009
Jahrgang 41
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

A 340 Deutsches Ärzteblatt⏐Jg. 106⏐Heft 8⏐20. Februar 2009 THEMEN DER ZEIT E ine Rekonstruktion des Hymens, die Hymenorrhaphie, lassen immer mehr Frauen vornehmen. Das Hymen, die „Schleimhautfalte am Vaginaleingang“ (1), ist nach dem griechischen Gott der Hochzeit, Hymenaeus, benannt. Neben Herz und Hirn ist kaum ein anderer Körperteil so mythosund moralbelegt. Noch heute wird der blutige Riss des Hymens mit der Entjungferung gleichgesetzt. Auch aufgeklärte Frauen und Männer wissen oft nicht,

Schlagworte

Hymen Hymenorrhaphie Rekonstruktion Ethik Jungfräulichkeit soziale Normen kulturelle Aspekte psychische Gesundheit Frauenrechte medizinische Indikation Surgical Procedures Operative Ethics Medical Women's Rights Virginity