Angeborene und erworbene Polyzythämien: Polyzythämien durch Testosteron
Nieschlag, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 26 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Polyzythämien, die durch Testosteron verursacht werden können. Polyzythämie ist ein Zustand, bei dem die Anzahl der roten Blutkörperchen erhöht ist. Angeborene und erworbene Formen werden unterschieden. Testosteron kann die Erythropoese stimulieren, was zu einer erhöhten Produktion roter Blutkörperchen führt. Dies kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten, insbesondere bei der Anwendung von Testosteronpräparaten zur Behandlung von Hypogonadismus oder im Rahmen von Doping. Die Diagnose erfolgt durch Blutuntersuchungen, und die Behandlung richtet sich nach