Angeborene und erworbene Polyzythämien
Siegel, F.P.; Petrides, P.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2008 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Polyzythämien sind gekennzeichnet durch eine Vermehrung der Erythrozyten. Wegen routinemäßig durchgeführter Blutbildanalysen fallen sie auch in nicht-hämatologischen Praxen auf. Die Polycythaemia vera (PV) hat als erworbene Stammzellerkrankung eine Sonderstellung. Methoden: Überblick auf der Basis klinischer Studien, einer selektiven Literaturrecherche und eigener Erfahrungen. Ergebnisse und Diskussion: Das in den Nieren gebildete Erythropoietin und sein Rezeptorsystem im Knochenmark sind von elementarer Bedeutung für die Polyzythämien. Die angeborenen Polyzythämien sind durch Erythropoietin-Rezeptor…