Erhöhtes Frakturrisiko unter PPI
w · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 50 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt das erhöhte Frakturrisiko, das mit der Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) in Verbindung gebracht wird. Studien zeigen, dass Patienten, die PPI über längere Zeiträume einnehmen, ein signifikant höheres Risiko für Knochenbrüche, insbesondere Hüft- und Wirbelbrüche, aufweisen. Mögliche Ursachen für dieses Risiko sind die Beeinträchtigung der Kalziumaufnahme und Veränderungen im Knochenstoffwechsel. Die Autoren empfehlen, bei der Verschreibung von PPI die potenziellen Risiken abzuwägen und gegebenenfalls alternative Behandlungsoptionen in Betracht zu ziehen. Zudem