Rosazea Epidemiologie, Pathogenese, Klinik und Therapie: Mit-Ursache: „vegetative Gesichtsmaske“
Hornstein, O.P. · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 42 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Rosazea, eine chronische Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Die Epidemiologie zeigt, dass Rosazea häufig bei hellhäutigen Menschen auftritt und meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr diagnostiziert wird. Die Pathogenese ist multifaktoriell und umfasst genetische, immunologische und umweltbedingte Faktoren. Klinisch äußert sich Rosazea in Form von Rötungen, Papeln und Pusteln, oft begleitet von einem brennenden Gefühl. Eine besondere Erscheinung ist die „vegetative Gesichtsmaske“, die durch eine Überaktivität des vegetativen Nervensystems