Humanpathogene Papillomviren und Zervixkarzinom
Löning, M.; Gissmann, L.; Diedrich, K.; Friese, K.; Kreienberg, R.; Hillemanns, P. · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Humanpathogene Papillomviren (HPV) sind eine Gruppe von Viren, die mit der Entstehung von Zervixkarzinomen in Verbindung stehen. Insbesondere die Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 sind für die Mehrheit der Fälle verantwortlich. Die Infektion erfolgt häufig sexuell und kann asymptomatisch verlaufen. Eine persistierende Infektion mit Hochrisiko-HPV kann zu zervikalen Dysplasien führen, die das Risiko für die Entwicklung von Krebs erhöhen. Präventive Maßnahmen wie HPV-Impfungen und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind entscheidend, um das Risiko für Zervixkarzinome zu reduzieren. Die