Der Leberrundherd
Spangenberg, H.C.; Thimme, R.; Blum, H.E. · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 33 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Leberrundherd ist eine häufige radiologische Entität, die meist zufällig bei bildgebenden Verfahren entdeckt wird. Er kann sowohl gutartige als auch bösartige Veränderungen der Leber darstellen. Zu den häufigsten gutartigen Formen zählen Hämangiome und Fokalnoduläre Hyperplasien, während Lebermetastasen und hepatozelluläre Karzinome zu den malignen Varianten gehören. Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel durch Ultraschall, CT oder MRT. Eine differenzierte Beurteilung ist entscheidend, um die geeignete Therapie festzulegen. In vielen Fällen ist eine engmaschige Nachkontrolle