Die dissoziative Identitätsstörung – häufig fehldiagnostiziert: Schlusswort
Gast, U. · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die dissoziative Identitätsstörung (DIS) wird oft fehldiagnostiziert, was zu Missverständnissen in der Behandlung führt. Häufig wird sie mit anderen psychischen Erkrankungen wie Borderline-Persönlichkeitsstörung oder posttraumatischer Belastungsstörung verwechselt. Eine präzise Diagnose ist entscheidend, da DIS spezifische therapeutische Ansätze erfordert. Die Störung ist gekennzeichnet durch das Vorhandensein von zwei oder mehr unterschiedlichen Identitäten oder Persönlichkeitszuständen, die das Verhalten und das Gedächtnis beeinflussen. Fachkräfte sollten sich intensiv mit der Symptomatik