Myasthenia gravis
Schneider-Gold, C.; Toyka, K.V. · Deutsches Ärzteblatt · 2007 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Myasthenia gravis ist eine autoimmune Erkrankung, die durch eine Störung der neuromuskulären Übertragung gekennzeichnet ist. Sie führt zu einer Muskelschwäche, die sich bei körperlicher Anstrengung verschlimmert und in Ruhe bessert. Die Symptome können Augenmuskeln (Ptosis, Diplopie), Gesichtsmuskeln und die Atemmuskulatur betreffen. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung, Elektromyographie und Blutuntersuchungen auf spezifische Antikörper. Die Behandlung umfasst Medikamente wie Acetylcholinesterase-Hemmer und immunmodulatorische Therapien. In schweren Fällen kann eine Thymektomie