Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
Schott, M.; Scherbaum, W.A. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 45 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen sind Erkrankungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise die Schilddrüse angreift. Die häufigsten Formen sind Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow. Bei Hashimoto kommt es zu einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose), während Morbus Basedow eine Überfunktion (Hyperthyreose) verursacht. Symptome können Müdigkeit, Gewichtszunahme oder -abnahme, Herzklopfen und Stimmungsschwankungen umfassen. Die Diagnostik erfolgt durch Blutuntersuchungen, die Antikörper und Hormonspiegel messen. Die Behandlung umfasst in der Regel die Gabe von