Schluckstörungen im Alter
Nehlen, H.-G. · Heilberufe · 1997 · Heft 3 · S. 18 bis 19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die ungestörte orale Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit im Alter. Für den normalen Ablauf des Schluckaktes bei gleichzeitigen Schutz der Atemnwege ist das Zusammenspiel von fünf Hirnnerven und 26 Muskelgruppen erforderlich. Das Altern der Motoneuronen ist genetisch programmiert; bis zum 60. Lebensjahr kommt es selten zu Funktionsstörungen. Sekundäre Faktoren beeinflussen jedoch den zeitlichen Ablauf der Alterung, z.B. Traumen, Toxine, Ernährungsstörungen etc. Diese sekundären Faktoren treten nach dem 60. Lebensjahr gehäuft auf, daher kommt es gehäuft zu Schluckstörungen.