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Das Propofol-Infusionssyndrom: Klinik, Pathophysiologie und Therapie einer seltenen Komplikation

Wappler, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 11 · S. 1 bis 1

Dokument
407207
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Wappler, F.
Ausgabe
Heft 11 / 2006
Jahrgang 38
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Das Propofol-Infusionssyndrom ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation, die bei Patienten auftreten kann, die über längere Zeit mit Propofol behandelt werden. Klinisch äußert sich das Syndrom durch metabolische Azidose, Rhabdomyolyse, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen. Die Pathophysiologie ist noch nicht vollständig geklärt, es wird jedoch angenommen, dass eine Störung des Energiestoffwechsels in den Mitochondrien eine zentrale Rolle spielt. Die Therapie umfasst das sofortige Absetzen von Propofol, supportive Maßnahmen zur Stabilisierung der Organfunktionen

Schlagworte

Propofol-Infusionssyndrom Klinik Pathophysiologie Therapie Komplikation Anästhesie Propofol Infusion Therapy Complications Anesthesia Pathophysiology Clinical Features Deutsches Ärzteblatt