CareLit Fachartikel
Abbruch der Ernährung: Gewissensfreiheit der Pflegenden geht nicht vor
BE · Deutsches Ärzteblatt · 2006 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Dokument
407754
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
V A R I A A 208 Deutsches Ärzteblatt⏐Jg. 103⏐Heft 4⏐27. Januar 2006 Abbruch der Ernährung Gewissensfreiheit der Pflegenden geht nicht vor. Der Kläger lebte in einem Pflegeheim, weil er seit einem Suizidversuch an einem apallischen Syndrom litt. Sein Betreuer verlangte im Sinne des Kranken eine Einstellung der künstlichen Ernährung. Daraufhin ordnete der behandelnde Arzt an, diese und die Zufuhr von Flüssigkeit zu reduzieren. Die Leitung des Pflegeheims weigerte sich allerdings unter Berufung
Schlagworte
Abbruch der Ernährung
Gewissensfreiheit
Pflegeheim
künstliche Ernährung
Selbstbestimmung
Bundesgerichtshof
Patientenrechte
Deliktrecht
Nutrition
Patient Rights
Ethical Theory
Legal Rights
Decision Making
Palliative Care
Deutsches Ärzteblatt