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Medizingeschichte(n): Humoralpathologie – Aderlass gegen Wahnsinn

Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 44 · S. 1 bis 1

Dokument
408551
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schott, H.
Ausgabe
Heft 44 / 2005
Jahrgang 37
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Humoralpathologie war eine medizinische Theorie, die im antiken Griechenland entstand und bis ins 19. Jahrhundert Einfluss hatte. Sie basierte auf der Annahme, dass das Gleichgewicht der vier Körpersäfte – Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle – entscheidend für die Gesundheit ist. Bei psychischen Erkrankungen, wie dem Wahnsinn, wurde oft Aderlass als Therapie eingesetzt, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Diese Methode sollte überschüssige Säfte entfernen und somit die Symptome lindern. Trotz ihrer weit verbreiteten Anwendung wurde die Humoralpathologie schließlich durch

Schlagworte

Medizingeschichte Humoralpathologie Aderlass Wahnsinn Therapie Mittelalter Medizin History of Medicine Bloodletting Mental Disorders Humorism Therapeutics Psychiatry Deutsches Ärzteblatt