CareLit Fachartikel
Künstliche Ernährung: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
Strätling, M.; Schmucker, P.; Bartmann, F. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Dokument
409371
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
A uf verschiedenen Ebenen wird derzeit versucht, mit politischen Mitteln ein auf den ersten Blick „selbstverständliches“ und „wohlmeinendes“ Anliegen durchzusetzen: eine „Generalindikation zur künstlichen Ernährung“ (1). Dies erweist sich jedoch bei sachverständiger Betrachtung als ein medizinisch meist unangemessener, ethisch problematischer sowie verfassungsrechtlich unzulässiger Eingriff der Politik in die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Patienten und in die ärztliche Berufsfreiheit.
Schlagworte
künstliche Ernährung
Generalindikation
Patientenrechte
ethische Probleme
medizinische Indikation
PEG-Sonden
palliative Medizin
Behandlungsmaßnahme
Sekundärkomplikationen
Selbstbestimmung
Artificial Nutrition
Ethical Issues
Patient Rights
Palliative Care
Feeding Tube
Medical Indications