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Medizingeschichte(n): Humoralpathologie

Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 28 · S. 1 bis 1

Dokument
409565
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schott, H.
Ausgabe
Heft 28 / 2005
Jahrgang 37
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Humoralpathologie ist ein medizinisches Konzept, das auf der Annahme basiert, dass die Gesundheit des Menschen durch das Gleichgewicht von vier Körpersäften – Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle – bestimmt wird. Diese Theorie prägte die Medizin über Jahrhunderte, beginnend in der Antike bis ins Mittelalter. Krankheiten wurden als Ungleichgewichte dieser Säfte verstanden, und die Behandlung zielte darauf ab, diese wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Humoralpathologie beeinflusste Diagnosen und therapeutische Ansätze, wie Aderlass und Diätetik. Mit dem Aufkommen moderner

Schlagworte

Humoralpathologie Medizingeschichte Medizin Antike Gesundheit Krankheit Therapie Körperflüssigkeiten Gleichgewicht Heilkunst History of Medicine Humoral Medicine Body Fluids Health Disease Therapeutics