Medizingeschichte(n): „Weiberkrankheiten“ – hysterischer Spasmus
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 28 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die historische Wahrnehmung und medizinische Behandlung von „Weiberkrankheiten“, insbesondere der Hysterie. Diese Erkrankung wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert häufig als psychische Störung von Frauen betrachtet, die mit körperlichen Symptomen einherging. Die medizinische Gemeinschaft neigte dazu, diese Beschwerden als hysterisch abzutun, was oft zu einer Stigmatisierung der betroffenen Frauen führte. Der Text beleuchtet die gesellschaftlichen und kulturellen Kontexte, die zu dieser Sichtweise beitrugen, sowie die Entwicklung der medizinischen Ansätze zur