Medizingeschichte(n): Antike Medizin – Humoralpathologie
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die antike Medizin basierte auf der Humoralpathologie, einem Konzept, das die Gesundheit als Gleichgewicht von vier Körpersäften (Blut, Schleim, gelbe Galle, schwarze Galle) verstand. Diese Säfte beeinflussten sowohl körperliche als auch geistige Zustände. Krankheiten wurden als Ungleichgewicht dieser Säfte betrachtet, und die Behandlung zielte darauf ab, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen. Methoden umfassten Diäten, Aderlass und Kräutertherapien. Bedeutende Ärzte wie Hippokrates und Galen prägten die medizinische Praxis und Theorie dieser Zeit. Die Humoralpathologie blieb bis ins