Metastasen bei unbekanntem Primärtumor: Das CUP-Syndrom
Hossfeld, D.K.; Wittekind, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 13 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary) bezeichnet eine Gruppe von Krebserkrankungen, bei denen Metastasen auftreten, ohne dass der Ursprungstumor identifiziert werden kann. Diese Erkrankungen stellen eine diagnostische Herausforderung dar, da die Therapie oft von der Kenntnis des Primärtumors abhängt. Häufige Metastasenorte sind Lymphknoten, Leber und Lunge. Die Ursachen für das CUP-Syndrom sind vielfältig und können genetische Faktoren, Umweltfaktoren oder unerkannte Tumoren umfassen. Die Behandlung erfolgt meist durch eine Kombination aus Chemotherapie, Strahlentherapie und gezielten