Medizingeschichte(n): Mesmerismus Magnetisieren
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt den Mesmerismus, eine von Franz Anton Mesmer im 18. Jahrhundert entwickelte Heilmethode, die auf der Annahme basiert, dass ein unsichtbares Fluidum im Körper für Gesundheit und Krankheit verantwortlich ist. Mesmer glaubte, durch das Magnetisieren, also das gezielte Einwirken auf dieses Fluidum, Heilungsprozesse anstoßen zu können. Diese Methode erlangte große Popularität und führte zu zahlreichen Experimenten und Diskussionen über die Rolle des Unterbewusstseins und der Suggestion in der Medizin. Der Kupferstich von Daniel Chodowiecki aus dem Jahr 1795 illustriert die