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Heimliche Vaterschaftstests: Unethisch und bedenklich

Rabbata, S.; Richter-Kuhlmann, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 3 · S. 1 bis 1

Dokument
411682
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Rabbata, S.; Richter-Kuhlmann, E.
Ausgabe
Heft 3 / 2005
Jahrgang 37
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

E xtennisstar Boris Becker hat einen gemacht und Fußballwunder Diego Maradona auch. Vaterschaftstests haben Hochkonjunktur – nicht nur bei Superreichen. Seitdem so genannte Test-Kits für wenige Hundert Euro auch im Internet zu haben sind, schicken immer mehr zweifelnde Väter Speichelproben, Babyzahnbürsten oder Haarwurzeln zur Begutachtung der DNA an entsprechende Diagnostik-Institute. Fünf bis zehn Prozent der bei den Laboren eingehenden Proben werden nach Branchenangaben heimlich eingeholt.

Schlagworte

Vaterschaftstest Heimlichkeit Ethik Gendiagnostikgesetz informationelle Selbstbestimmung DNA-Analyse Kuckuckskind Rechtsmedizin Abstammungsbegutachtung genetisches Material Zustimmung Probenentnahme Paternity Testing Genetic Testing Ethics DNA