CareLit Fachartikel
Heimliche Vaterschaftstests: Unethisch und bedenklich
Rabbata, S.; Richter-Kuhlmann, E. · Deutsches Ärzteblatt · 2005 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Dokument
411682
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
E xtennisstar Boris Becker hat einen gemacht und Fußballwunder Diego Maradona auch. Vaterschaftstests haben Hochkonjunktur – nicht nur bei Superreichen. Seitdem so genannte Test-Kits für wenige Hundert Euro auch im Internet zu haben sind, schicken immer mehr zweifelnde Väter Speichelproben, Babyzahnbürsten oder Haarwurzeln zur Begutachtung der DNA an entsprechende Diagnostik-Institute. Fünf bis zehn Prozent der bei den Laboren eingehenden Proben werden nach Branchenangaben heimlich eingeholt.
Schlagworte
Vaterschaftstest
Heimlichkeit
Ethik
Gendiagnostikgesetz
informationelle Selbstbestimmung
DNA-Analyse
Kuckuckskind
Rechtsmedizin
Abstammungsbegutachtung
genetisches Material
Zustimmung
Probenentnahme
Paternity Testing
Genetic Testing
Ethics
DNA