Medizingeschichte(n): Physiologie – Hirntod
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 51 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die Entwicklung des Verständnisses von Hirntod in der Medizingeschichte. Er beschreibt, wie sich die physiologischen Grundlagen des Lebens und des Todes im Laufe der Zeit verändert haben. Zunächst war der Tod vor allem durch das Aussetzen der Herz- und Atemfunktion definiert. Mit Fortschritten in der Neurologie und der Intensivmedizin wurde das Konzept des Hirntods eingeführt, bei dem der irreversible Verlust aller Hirnfunktionen als entscheidendes Kriterium gilt. Der Text beleuchtet die ethischen und rechtlichen Implikationen dieser Definition, insbesondere im Kontext von