Der plötzliche Säuglingstod: Epidemiologie, Ätiologie, Pathophysiologie und Differenzialdiagnostik
Bajanowski, T.; Poets, C. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 47 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der plötzliche Säuglingstod (SIDS) ist ein unerwarteter Tod eines scheinbar gesunden Säuglings, meist während des Schlafs. Die Epidemiologie zeigt, dass SIDS häufig zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat auftritt und Jungen stärker betroffen sind. Zu den möglichen Ätiologien zählen genetische Faktoren, Umweltbedingungen und Schlafpositionen. Die Pathophysiologie ist komplex und umfasst Störungen in der Atemregulation und der Herzfrequenzkontrolle. Differenzialdiagnostisch müssen andere Ursachen wie Infektionen oder Stoffwechselstörungen ausgeschlossen werden. Präventive Maßnahmen, wie