Medizingeschichte(n): Antibiotika – Penicillin
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 42 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Antibiotika, insbesondere Penicillin, haben die Medizin revolutioniert. Entdeckt von Alexander Fleming im Jahr 1928, wurde Penicillin als erstes Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt. Die Massenproduktion begann während des Zweiten Weltkriegs, was zu einem signifikanten Rückgang der Sterblichkeit durch Infektionskrankheiten führte. Penicillin wirkt, indem es die Zellwandsynthese von Bakterien hemmt, was deren Wachstum stoppt. Trotz seiner Erfolge gibt es Herausforderungen, wie die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen, die die Wirksamkeit von Penicillin und anderen