Thromboembolierisiko bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
w · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind mit einem erhöhten Thromboembolierisiko verbunden. Entzündungsprozesse, die bei diesen Erkrankungen auftreten, fördern die Gerinnung und können zu venösen Thrombosen und Lungenembolien führen. Risikofaktoren sind unter anderem Immobilität, bestimmte Medikamente sowie Begleiterkrankungen. Die Prävention umfasst eine frühzeitige Mobilisation, die Anwendung von Antikoagulanzien in Hochrisikosituationen und regelmäßige Kontrollen. Eine interdisziplinäre Betreuung ist entscheidend, um das Risiko zu minimieren