Epigenetische Veränderungen in der Karzinogenese des Prostatakarzinoms
Bastian, P.J.; Waha, A.; Müller, S.C.; Rücker, A.V. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 27 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Rolle epigenetischer Veränderungen in der Entstehung von Prostatakarzinomen. Epigenetik bezieht sich auf reversible Modifikationen der DNA und der Histone, die die Genexpression beeinflussen, ohne die DNA-Sequenz zu verändern. Diese Veränderungen, wie Methylierung und Histonmodifikationen, können durch Umweltfaktoren, Lebensstil und genetische Prädisposition ausgelöst werden. Im Kontext der Karzinogenese spielen sie eine entscheidende Rolle, indem sie Tumor-suppressor-Gene inaktivieren oder Onkogene aktivieren. Das Verständnis dieser Mechanismen könnte neue Ansätze