Männliche Beschneidung verringert möglicherweise HIV-Infektionsrisiko
Seger, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die männliche Beschneidung könnte das Risiko einer HIV-Infektion verringern. Studien zeigen, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko haben, sich mit dem Virus zu infizieren, insbesondere in Regionen mit hoher HIV-Prävalenz. Der Eingriff scheint die Anfälligkeit für Infektionen durch sexuelle Kontakte zu reduzieren, da die Schleimhaut des Penis weniger anfällig für Verletzungen ist. Zudem könnte die Entfernung der Vorhaut die Ansiedlung von HIV-übertragenden Zellen verringern. Trotz dieser Erkenntnisse ist die Beschneidung kein alleiniger Schutz gegen HIV, weshalb weiterhin die