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Männliche Beschneidung verringert möglicherweise HIV-Infektionsrisiko

Seger, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 20 · S. 1 bis 1

Dokument
414258
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Seger, G.
Ausgabe
Heft 20 / 2004
Jahrgang 36
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die männliche Beschneidung könnte das Risiko einer HIV-Infektion verringern. Studien zeigen, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko haben, sich mit dem Virus zu infizieren, insbesondere in Regionen mit hoher HIV-Prävalenz. Der Eingriff scheint die Anfälligkeit für Infektionen durch sexuelle Kontakte zu reduzieren, da die Schleimhaut des Penis weniger anfällig für Verletzungen ist. Zudem könnte die Entfernung der Vorhaut die Ansiedlung von HIV-übertragenden Zellen verringern. Trotz dieser Erkenntnisse ist die Beschneidung kein alleiniger Schutz gegen HIV, weshalb weiterhin die

Schlagworte

männliche Beschneidung HIV-Infektionsrisiko Prävention Geschlechtskrankheiten Gesundheit Männergesundheit Circumcision HIV Infections Risk Reduction Behavior Male Health Promotion Sexually Transmitted Diseases Deutsches Ärzteblatt