Genetik der dilatativen Kardiomyopathie
Schönberger, J.; Zimmer, M.; Ertl, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 16 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist eine häufige Form der Herzmuskelerkrankung, die durch eine Erweiterung der Herzkammern und eine verminderte Pumpfunktion gekennzeichnet ist. Genetische Faktoren spielen eine wesentliche Rolle in der Ätiologie der DCM. Verschiedene Gene, die mit der Struktur und Funktion des Herzmuskels assoziiert sind, können Mutationen aufweisen, die zur Krankheitsentwicklung führen. Zu den häufigsten genetischen Veränderungen zählen Mutationen in den Genen für Sarkomere, Zytoskelett und Kernlamina. Die genetische Diagnostik ermöglicht eine frühzeitige Identifikation