Medizingeschichte(n): Serumtherapie
Schott, H. · Deutsches Ärzteblatt · 2004 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Serumtherapie ist eine bedeutende Methode in der Medizingeschichte, die zur Behandlung von Infektionskrankheiten entwickelt wurde. Sie basiert auf der Anwendung von Serum, das Antikörper enthält, um das Immunsystem zu unterstützen. Ursprünglich wurde sie im 19. Jahrhundert populär, insbesondere durch die Arbeiten von Emil von Behring, der das Diphtherie-Serum entwickelte. Diese Therapieform hat zur Bekämpfung von Krankheiten wie Tetanus und Schlangengiftvergiftungen beigetragen. Trotz ihrer Erfolge wurde die Serumtherapie im Laufe der Zeit durch Impfungen und moderne Medikamente teilweise